Welche Arbeiten es auf Höfen gibt, was dazugehört und wann sie am meisten gefragt sind.
Bodenbearbeitung, Aussaat, Pflanzenschutz und Ernte auf größeren Ackerflächen – überwiegend Maschinenarbeit, mit Erfahrung auf Traktor oder Mähdrescher. Während der Sommerernte ist mit langen Arbeitstagen zu rechnen.
Pflanzen, Hacken, Unkrautjäten und Handernte im Freiland oder im Folientunnel. Viel Bücken und Stehen; die Ernte beginnt früh am Morgen, im Folientunnel kann es heiß werden.
Schnitt im Winter und Frühjahr, Ausdünnen im Frühjahr, Ernte vom Sommer bis zum Herbst – Erdbeeren, Kirschen, Aprikosen, Äpfel, Birnen. Auf der Leiter oder in Bodenhöhe, oft im Akkordlohn.
Winterschnitt, Laubarbeiten im Frühjahr (Ausbrechen, Heften), Laubarbeit im Sommer und Handlese im Herbst; Verarbeitung und Abfüllung im Keller. Die Weinlese ist eine kurze, intensive Zeit.
Melken, Füttern, Einstreuen, Kälberaufzucht und Beobachtung der Tiergesundheit – ganzjährig, mit frühem Arbeitsbeginn und Wochenenddiensten. Erfahrung mit Tieren ist von Vorteil.
Füttern, Reinigen, Arbeit rund um das Abferkeln und Betreuung des Bestands in geschlossenen Ställen, ganzjährig. Strenge Hygieneregeln und ein fester Dienstplan.
Füttern, Tränken, Eiersammeln und -sortieren, Reinigung der Ställe und Vorbereitung für neue Herden – ganzjährig, im Team. Gleichmäßige, sich wiederholende Arbeit.
Weidehaltung, Füttern, Melken, Schur sowie Arbeit rund um das Lammen und Kitzen. Im Frühjahr (Lammzeit, Schur) fällt die meiste Arbeit an; im Sommer oft draußen auf der Weide.
Füttern, Putzen und Bewegen der Pferde, Stallarbeit; in Reitbetrieben auch geführte Ausritte. Erfahrung mit Pferden wird in der Regel vorausgesetzt.
Kontrolle der Bienenvölker, Schwarmkontrolle, Wandern mit den Völkern und Honigschleudern vom Frühjahr bis zum Spätsommer. Mit Stichen ist zu rechnen; imkerliche Erfahrung ist von Vorteil.
Fahren von Traktoren, Mähdreschern, Ladern und Anbaugeräten für Feldarbeit und Transport. Ein Führerschein (z. B. für Traktoren) und Maschinenerfahrung sind erforderlich.
Reparatur und Wartung von Maschinen, Geräten und Gebäudetechnik – im Winter Vorbereitung auf die Saison, während der Saison schnelle Reparaturen. Kenntnisse als Mechaniker oder Schweißer sind von Vorteil.
Installation, Betrieb und Reparatur von Bewässerungsanlagen während der Vegetationsperiode; Tropf- und Beregnungsanlagen. Flexible Arbeitszeiten, teilweise auch nachts.
Sortieren, Klassifizieren, Verpacken und Etikettieren von Erzeugnissen in einer Packstation oder auf dem Hof, vor allem in der Erntesaison. Arbeit im Stehen, oft im Schichtbetrieb.
Lagerung und Umschlag von Erzeugnissen und Material, Arbeit im Kühllager, Bestandsführung. Ein Staplerschein ist oft von Vorteil oder Voraussetzung.
Transport von Erzeugnissen, Tieren und Material innerhalb des Betriebs und zu den Kunden. Der passende Führerschein (B, C) ist erforderlich; in der Saison längere Arbeitstage.
Herstellung von Käse, Milchprodukten, Fleischwaren, Marmelade, Sirup oder Backwaren in der hofeigenen Verarbeitung. Es gelten Hygienevorschriften, und ein Gesundheitszeugnis ist erforderlich.
Pflanzung, Pflege, Durchforstung, Holzeinschlag und Holzrücken, vor allem vom Herbst bis zum Frühjahr. Schwere körperliche Arbeit; ein Motorsägen-Schein wird oft vorausgesetzt.
Anzucht von Zierpflanzen, Baumschularbeit, Pflege von Parks und Gärten: Pflanzen, Schneiden, Mähen, Gießen. Die meiste Arbeit fällt vom Frühjahr bis zum Herbst an.
Bau und Reparatur von Zäunen, Buchten, Ställen und Folientunneln, Malerarbeiten und kleinere Maurerarbeiten auf dem Hof. Handwerkliche Erfahrung ist von Vorteil.
Verwaltung, Bestellungen und Rechnungen, Verkauf auf Märkten und im Hofladen, Empfang von Besuchern. Sprachkenntnisse und Kundenorientierung sind von Vorteil.
Die typischen Monate sind Richtwerte für Mitteleuropa und schwanken je nach Land und Jahr.